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Eisenach, 4. - 7. September 2017          

32. Bundesweite Streetworktagung

- Celebrate human rights!  Make streetwork great again -

In Zeiten von „fake-news“, „besorgten Bürgern“, rassistischen Alltagshandlungen, hate speech, cyber mobbing, weltweiter Migrationsbewegungen und faschistoiden Tendenzen in der Weltpolitik ist es zunehmend bedeutend, sich zu den Menschenrechten als Grundlage und innerem Kompass professionellen sozialarbeiterischen Handelns zu bekennen.

Bei der 31. Tagung 2016 unter dem Motto„ Streetwork als Menschenrechtsprofession“ wurde deutlich, dass sich professionelle Qualitätsstandards „heute“ an ethischen und moralischen Begriffen orientieren müssen, um sprach- und argumentationsfähig zu bleiben und Menschenrechte in Alltagssprache anwendungsfähig kommunizieren zu können.

Dem gesellschaftliche Abdriften in extremistische, fremden-feindliche, rassistische, homophobe Denkmuster mit all seinen individuellen Verwerfungen sollten StreetworkerInnen auf der Straße, in den Gemeinwesen in fach-und gesellschaftspoliti-schen Debatten offen und direkt begegnen.

Adressatengruppen von Streetwork sind diesen Haltungen ausgesetzt, sie werden diskriminiert, offensichtlich benachteiligt und strukturell ausgegrenzt, aber sie sind auch aktiv und offen für eigene extremistische Haltungen und daraus resultierende Handlungen.

Orientiert an einem erweiterten Inklusionsbegriff der Tagung 2015, will die Tagung 2017 das Thema Menschenrechte als professionellen Kompass weiter zuspitzen. Dabei werden rassistische Sprechtendenzen, vertiefende Auseinandersetzung mit dem Menschenrecht Inklusion, Rekrutierungsstrategien extremistischer Gruppierungen und Wohnen als Menschen-recht wichtige Eckpunkte der vertiefenden Debatte markieren.

Einführende innovative Impulse erhalten wir durch Jan-Henning Dirks, der sich als Biologe an der Hochschule Bremen Innovationen in der Biologie widmet und von Robert Feustel, der sich mit dem Sprechverhalten „besorgter Bürger“ an der Universität Leipzig beschäftigt.

Die abendliche Lesung bestreitet Tupoka Ogette mit ihrem neuen Methodenbuch „exit Racism“.

Offene Formate, wie World Café bieten Diskussionsräume zur Vertiefung und Klärung eigener Vorbehalte, sowie gemeinsamer Entwicklung neuer Argumentationshilfen und Handlungsoptionen – all good people!



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